SchieferErlebnis Dormettingen
 

SchieferErlebnis Dormettingen

ENTDECKEN. ERLEBEN. ERHOLEN.

Das SchieferErlebnis Dormettingen ist der neue Natur-und Freizeitpark für Familien und Besucher jeden Alters. Im rekultivierten Steinbruch wird die frühere und heutige Nutzung des Ölschiefers - etwa als bedeutender Rohstoff bei der Zementherstellung - und seine Bedeutung in der Region erlebbar gemacht.

Auf dem 10 ha großen Parkgelände gibt es viel Wissenswertes über Geologie und Ökologie. Kinder und Erwachsene können im Ölschiefer nach 180 Mio. Jahre alten Ammoniten und anderen Fossilien suchen und mit nach Hause nehmen. Ein Präparator vor Ort berät und verwandelt ein Fundstück in einen dauerhaften Schatz.Die Wasserlandschaft mit einladender See?Terrasse und Gartenwirtschaft lädt zum Verweilen und Entspannen ein, während sich jüngere Besucher auf dem genialen Bergbauspielplatz austoben können.

Auf dem SchieferErlebnisweg bieten die Naturbeobachtungsstation und der 200m lange Steg durch eine naturbelassene Rekultivierungslandschaft interessante Einblicke.Der Erinnerungspfad (welcher die "dunkle" Seite des Ölschiefers während der NS-Zeit beleuchtet) trifft auf die direkte Anbindung an den Schlichemwanderweg, der auch zurück zum Parkplatz sowie weiter zum Fossilienmuseum im Holcim-Werkforum führt.

Geöffnet hat das Parkgelände bis Ende Oktober immer dienstags bis sonntags, Montag ist Ruhetag. Die aktuellen Eintrittspreise und Öffnungszeiten sowie den Veranstaltungskalender finden Sie auf www.schiefererlebnis.de


Umweltmobil „Donnerkeil“

Umweltmobil „Donnerkeil“

Natur erleben mit allen Sinnen

Das geheime Leben in der Schlichem, die Wunderwelt am Wegesrand, das Gewimmel in den angrenzenden Blumenwiesen will erforscht werden!

Das Umweltmobil „Donnerkeil“ der Sparkassenstiftung Umwelt und Natur kommt nach Terminvereinbarung im Zollernalbkreis zu Ihrer Schulklasse oder zu Ihrer Vereinsgruppe.

Führen Sie ein Projekt durch? Hannes Schurr, Stiftungsökologe, steht mit Rat und Tat zur Seite - als Ideengeber oder mit dem Donnerkeil als Begleitung übers Jahr. Untersucht, erlebt und kennengelernt werden Lebensräume wie Bäche, Teiche, Wälder und Wiesen, aber auch Wacholderheiden, Hecken und Streuobstwiesen.

Auch spezielle Themen wie Spinnen, Frühblüher oder Gewässeruntersuchungen können angeboten werden. In ihrem vertrauten Umfeld lernt die Gruppe viel Neues kennen, erfährt Zusammenhänge und kann so Verantwortung für die eigene Umgebung entwickeln.

Infos und Anmeldung: 07433 13-7425

www.stiftung-umwelt-natur.de

Kreativ am Ufer

Wozu ein Wanderstock dienen kann

Als entlastende Stütze ist ein Wanderstock auf jeden Fall immer eine tolle Hilfe beim Wandern. So gibt es aber auch noch einige weitere tolle Möglichkeiten, wie er Dir behilflich sein kann.

Wenn Markierungen eingeritzt sind, die Du zuvor zuhause abgemessen hast, dient er auch als Metermaß und Zollstab. So kannst du auch unterwegs stets deine Einheiten abmessen, um zum Beispiel im Winter die Schneetiefe zu messen oder der Wasserstand eines Baches oder Flusses.

Auf dem Weg durch das Unterholz und dichtes Geäst dient Dir der Stab als Schutz, der vor dein Gesicht gehalten werden kann.

Ist eine zu betretende Oberfläche nicht sicher einzuschätzen, zum Beispiel ein zugefrorener Bach, oder morastiger Boden, kann der Untergrund mithilfe des Wanderstockes abgetastet und werden.

 Solltest Du Dir einen Unterschlupf bauen wollen, kann der Wanderstock als eine Art Zeltstange dienen, über die eine Jacke, Decke o. ä. Gelegt wird.  

Und sollte Dir zufällig mal ein wilder Bär auf deiner Wanderung begegnen, kannst Du Dich jederzeit verteidigen mit dem Stock.

Du siehst also, wozu so ein einfacher Wanderstock alles dienen kann. Es kommt wie immer darauf an, was man daraus macht.

 

Lust, Dir einen Wanderstock zu machen?

 

Gehe in den Wald und suche Dir einen geeigneten Ast, der lang genug ist. Entferne alle Seitenäste, die Du nicht brauchst, mit einem Taschenmesser oder einer kleinen Säge. Gelegentlich gibt es auch tolle Exemplare mit Astgabeln, die als perfekter Handgriff dienen. Überlege dir also genau, was abgesägt wird und was nicht.

Als Wanderstöcke kommen eigentlich alle Holzarten in Frage, wenn sie nicht morsch sind. Eschenholz, Eiche oder Haselnussstöcke eignen sich hervorragend und wurden auch früher meist zur Wanderstock-Herstellung verwendet. Besonders stabil sind  Harthölzer, wie z.B. Buche.

 Bei einem Spaziergang durch den Wald kann man viele Äste am Wegesrand finden, die zum Beispiel beim letzten Sturm abgebrochen und herunter gefallen sind, die du für diesen Zweck verwenden kannst - gerade oder krumme Äste. Gut ist, was Dir gefällt und womit Du angenehm wandern kannst.

Wenn du mit dem Taschenmesser und der Säge noch nicht so geübt bist, frag zum Beispiel deinen Papa oder Opa, ob er Dir dabei helfen kann. Verzieren kannst Du deinen Wanderstock, indem Du beispielsweise kreisrunde Kerben einritzt. Sämtliche Muster und Formen kannst Du einritzen und die Borke, also die Rinde, dann abheben. So hast Du einen schönen Kontrast zwischen dem blanken Holz und der Schale.

Für unwegsames Gelände ist es auch ratsam, den Wanderstock anzuspitzen, sodass besserer Halt gewährleistet ist. Mach den Stock aber nicht zu spitz, sonst nutzt er sich schneller ab.

Solltest du deinen Wanderstock komplett geschält haben, kannst Du ihn in trockenem Zustand auch mit Öl (z.B. Olivenöl) oder mit einer Kerze bzw. deren Wachs einreiben. Das dient dazu, dass er dann wasserabweisender und somit länger haltbar ist. Das Kerzenwachs sollte dann gut einmassiert werden, sodass die Poren geschlossen werden und kein Wasser mehr eindringen kann.

Tipp: Im Winter ziehen die Bäume ihre Säfte aus den Stämmen zurück in die Wurzeln. Somit ist das Holz zu dieser Jahreszeit trockener und muss nicht so lange getrocknet werden, als wenn man es z.B. im Frühling erntet, wenn die Säfte wieder zurück in die Baumstämme hoch fliesen.

Somit lässt sich hingegen im Frühling die Rinde besser entfernen, da diese dann feuchter ist.

Viel Spaß auf deinen Wanderungen und Exkursionen mit deinem neuen Wanderstock!

Quelle: Abenteuer-Lagerfeuer; Zeichnungen: Johannes Reiner

 

 

 

 

Welt der Kristalle

Die wohl größte und schönste Amethystdruse der Welt!

Im Mineralien- und Fossilienmuseum Welt der Kristalle in Dietingen bei Rottweil

Das Mineralien- und Fossilienmuseum Welt der Kristalle wurde im März 2011 nach Fertigstellung der Neubauten,  in Dietingen bei Rottweil, direkt am Ortseingang, eröffnet.  Nach fast 2-jähriger Planungs- und Bauzeit hat die Fam. Müller ein in Süddeutschland einmaliges, architektonisch interessantes und hochwertiges Museums -und Ausstellungsgebäude geschaffen, in dem aus über 45 verschiedenen Ländern der Erde über 750 Objekte mit über 30 Tonnen Gewicht gezeigt werden. Seit der Eröffnung haben über 80.000 staunende und begeisterte Besucher diese riesigen Naturwunder aus Stein gesehen.

Die weltweit wohl größte und schönste Amethystdruse, ein über 4m hoher, 100 Millionen Jahre alter, mit Amethystkristallen bewachsener vulkanischer Hohlraum, ein 220 Millionen Jahre alter versteinerter Wald mit Originalstämmen aus dem Petrified-Forrest Nationalparkgebiet in Arizona, viele einzigartige versteinerte Saurierskelette und weitere große Fossilien, sowie beeindruckende bis über 3.000 Kg schwere Riesenkristalle aus aller Welt, können im und am Museum auf über 1.300 qm bestaunt werden.

In einem 20 minütigen Dokumentationsfilm, von Herrn Alexander Müller selbst, auf seinen zahlreichen Reisen in die Fundgebiete Südbrasiliens gedreht, erfahren die Besucher vieles über Land und Leute, die Minen und den Abbau sowie über die Verarbeitung der Mineralien und Kristalle.

Ganz nach dem Museums-Moto: Naturwunder entdecken, Vergangenheit erforschen, Zeitgeschichte erleben und Erlebnisse mitnehmen, können  Eindrücke von kristallinen Naturwundern aus der ganzen Welt gewonnen und im Museumsshop auch erworben werden.

Der ca. 100 qm große Shop-Bereich bietet ein vielfältiges Angebot an Mineralien, Fossilien und Steinschmuck, sowie hochwertige Geschenkartikel und exklusives Wohninterieur, wie z.B. Tische aus versteinertem Holz oder Lampen und Tische aus Amethystdrusen und Bergkristall.

Eintrittspreise:

Familienkarte: (2 Erwachsene/2 oder mehr Kinder 5-16 Jahre)  17.- €

Erwachsene/Jugendliche ab 17 Jahre: 6.- €

Kinder und Jugendliche von 5 bis 16 Jahre: 3,50.- €

Kinder unter 5 Jahren: frei

Erwachsenengruppen: ab 10 Personen 5,50.- €/Person

Schulklassen ab 10 Personen: 3.- €/Person

Führungen: ab 10 Personen nach Voranmeldung, pro Person 2.-€, Dauer ca. 60 Minuten